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Margarete Geißler ist neue Ringkirchenpfarrerin

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Das Pfarrteam der Wiesbadener Ringkirche ist wieder komplett: Margarete Geißler kommt für Sunny Panitz.

Aktuell ist die Mutter zweier kleiner Söhne noch in Elternzeit und wird deswegen in der Gemeinde noch nicht so präsent sein: Im Schnitt will sie zunächst einmal im Monat Gottesdienst halten, Gremien und Gruppen besuchen und die Menschen in der Gemeinde kennenlernen.

Margarete Geißler, geboren in Hadamar, ist die Tochter des ehemaligen Lutherkirchenpfarrers Hermann Otto Geißler und im Pfarrhaus der Wiesbadener Lutherkirche aufgewachsen. Nach ihrem Theologiestudium in Mainz, Glasgow und Heidelberg hat sie sich am Bellevue Hospital in New York City zur Krankenhausseelsorgerin ausbilden lassen. Zurück in Deutschland ist sie dann nach Rheinhessen gegangen, wo sie neun Jahre als Pfarrerin in den Gemeinden Wendelsheim und Eckelsheim lebte und arbeitete.

Jetzt ist sie wieder zurück in der Stadt, in der sie aufgewachsen ist. Der Wechsel vom ländlicheren Rheinhessen in die Landeshauptstadt Wiesbaden hat auch familiäre Gründe. Ein Großteil ihrer eigenen Familie und der ihres Mannes lebt in Wiesbaden.

Mit so vielen Hauptamtlichen zusammenzuarbeiten ist für Margarete Geißler neu: „Bisher war ich ja als Pfarrerin die einzige Hauptamtliche in meinen Gemeinden. Nun ist das anders, und ich bin gespannt, wie die Zusammenarbeit in einem großen Team sein wird“, so die Theologin. Die Menschen vor Ort haben sie bis jetzt sehr herzlich empfangen und signalisiert, dass sie sich auf eine Zusammenarbeit freuen.

Margarete Geißler ist Ende letzten Jahres bereits mit ihrer Familie ins Pfarrhaus der Ringkirche eingezogen, und sie ist sicher: „Hier kann man sich wohlfühlen – sowohl in der Kirchengemeinde als auch im Viertel. Wenn man will, kann man fast täglich jemanden kennenlernen und mit den Menschen ins Gespräch kommen. Das finde ich wunderschön. Meine zwei Kinder im Schlepptau machen das vielleicht auch noch einfacher.“

Die Ringkirchengemeinde – mit den verschiedenen Stadtvierteln und Menschen, die zu ihr gehören – ist bunt und herausfordernd, findet die Pfarrerin: „Hier als Kirche für möglichst viele, vielleicht sogar alle, ein Gegenüber zu sein, ist eine Herausforderung. Aber diese Unterschiedlichkeit macht Begegnungen überraschend und spannend.“

An der Ringkirche kommt man als Wiesbadener im wahrsten Sinne des Wortes nicht vorbei. Wer mit dem Auto unterwegs ist, fährt zumindest mal an ihr vorbei. Daran mitzuarbeiten, dass die Ringkirche nicht nur im Stadtbild ein Anziehungspunkt ist, sondern auch in den Köpfen der Menschen einer bleibt oder wird, darauf freut sich die Pfarrerin. Dabei fallen ihr viele Projekte ein. Doch sie ist zunächst froh, während ihres Elternzeitjahres noch ein wenig Zeit zu haben, sich umzuhören, was passen könnte und gewünscht wird. „Schön wäre es“, findet Geißler, „wenn die vielen Familien der Gemeinde in der Ringkirche auch in Zukunft einen Ort sähen, mit dem auch sie und ihre Kinder verbunden sein möchten, und in den sie weiter oder neu hineinwachsen wollen. Daran möchte ich mitwirken.“


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