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Begräbnis muss bezahlbar bleiben

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Evangelische Kirche sieht Gebührenerhöhung kritisch

In Wiesbaden sollen die Friedhofsgebühren drastisch erhöht werden. Die Evangelische Kirche hält eine Erhöhung der Gebühren von mehr als 50 Prozent für die jeweils einfachste Begräbnisart für nicht angemessen. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Angehörigen der jetzt versterbenden Generation die Versäumnisse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte finanziell schultern müssen“, so der Wiesbadener Dekan Dr. Martin Mencke.

Er plädiert dafür, die Gebühren für die günstigsten Bestattungs­formen um nicht mehr als den jeweils jährlichen Inflationsanstieg zu erhöhen. Sterben müsse schließlich jeder, so Mencke. Warum die Gemeinschaft einer Stadt nicht auch sozial weniger gut gestellten Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein angemessenes Begräbnis ihrer Wahl ermöglichen wolle, sei nicht einsehbar. Dafür sei die Finanzlage der Landeshauptstadt einfach zu gut. Symbolfoto vom Friedhof - Copyright: segovax / PIXELIO, www.pixelio.de


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