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Kita Matthäus ausgezeichnet

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Bundesweit anerkannte Auszeichnung

Die evangelische Kindertagesstätte der Wiesbadener Matthäuskirchengemeinde hat das Gütesiegel der BETA (Bundesvereinigung Evangelischer Kindertagesstätten) erhalten. Die bundesweit anerkannte Auszeichnung prämiert Kindertagesstätten, die in ihrer religions- und sozialpädagogischen Arbeit eine besondere Qualität gewährleisten.

Die Auszeichnung wurde in der Darmstädter Pauluskirche von Kirchenpräsident Volker Jung übergeben. „Evangelischen Kindertagesstätten wird viel Vertrauen entgegengebracht. Die Kommunen, die einen wesentlichen Teil der Finanzierung tragen, vertrauen in unsere gute Bildungs- und Betreuungsarbeit. Eltern vertrauen uns ihre Kinder an“, sagte Jung in seiner Ansprache. Es komme darauf an, aufmerksam und sensibel darauf zu achten, dass dieses Vertrauen nicht zerstört werde.

Der Kirchenpräsident würdigte das Engagement der Mitarbeitenden in den Einrichtungen, die sich neben den Herausforderungen des regulären Betriebes zusätzlich einer umfassenden Qualitätskontrolle gestellt hätten. In Kindertagesstätten komme es darauf an, gut im Team, mit der Fachberatung und mit dem Träger zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu stützen, sagte Jung. So könne gut gelebter Alltag in der Kita gelingen und Kindern könne geholfen werden, sich gut zu entwickeln.

Evangelische Kindertagesstätten sind ein wichtiger Teile der Gemeindearbeit. Eine Netzwerkanalyse, die das Beziehungsgeflecht in Kirchengemeinden zum Gegenstand hat, deutet etwa darauf hin, dass Kindertagesstätten die „geheimen Zentren der Gemeinden“ seien.

Der Erwerb des Gütesiegels wird nicht verordnet, er erfolgt freiwillig. Seit 2011 wird das Gütesiegel an Kindertagesstätten in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau verliehen. Es hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Danach können sich die Kindertagesstätten erneut zertifizieren lassen. Die Kita Matthäus hat das Siegel zum ersten Mal bekommen.

Das Gütesiegel wird an Kindertagesstätten vergeben, die erfolgreich ein Qualitätsentwicklungssystem in ihrem Haus etabliert haben. Die Einrichtungen müssen dabei mindestens seit vier Jahren Qualitätsentwicklung und -sicherung als Instrument zur kontinuierlichen Reflexion und Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit genutzt haben, bevor sie sich bewerben können. Nach erfolgreicher Bewerbung unterziehen sich die Kindertagesstätten einer externen Begutachtung. Dabei sind das evangelische Profil und die Fachlichkeit der Einrichtungen besonders im Blick. Es wird überprüft, wie die Qualitätsentwicklung und -sicherung ausgestaltet sind und wie Qualitätsstandards umgesetzt werden. Die Auszeichnung gilt fünf Jahre. Danach können die Einrichtungen selbst entscheiden, ob sie sich erneut einer Begutachtung unterziehen möchten, um rezertifiziert zu werden. Foto: EKHN/Johannes Loos


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