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Friedensgebet wandert durch die Stadt

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Juden, Christen, Muslime und Bahai öffnen ihre Türen

39 Tage lang wird in Wiesbaden und im Umland erneut täglich für den Frieden gebetet. Je­den Tag – noch bis 21. November – lädt eine an­de­re Gemeinde zum Gebet: jü­disch, christ­lich, mus­li­misch, bahai.

Das Frie­dens­ge­bet endet am Buß- und Bettag, Mittwoch, 21. November, 19 Uhr, in der Evangelischen Kreuzkirche (Walkmühltalanlagen).

Dass es nun ein weiteres Mal gelungen ist, dass sich die Menschen über die Grenzen ihrer Religion und Konfession hinweg zusammentun und um Frieden bitten, freut den Ökumenepfarrer Andreas Günther sehr.

Er hatte vor eineinhalb Jahren die Idee für das interreligiös wandernde Friedensgebet und organisiert es jetzt zum zweiten Mal: „In einer Zeit, in der wir erleben, wie gefährdet der Frieden ist, setzen wir mit dieser Gebetskette ein Zeichen für ein friedliches Miteinander. Ich finde es ein wichtiges Signal, wenn die verschiedenen Religionsgemeinschaften sagen, kommt zu unserem Gebet für den Frieden. Wir wollen als Gemeinde, aus unserem Glauben heraus dafür einstehen.“

Jeder, so die Idee von Günther, betet auf seine Weise und jeder ist bei dem Anderen willkommen – egal aus welcher Religionsgemeinschaft man kommt und zu welcher man geht. „Als Gast eines Gebetes nimmt man an dem Anteil, was der jeweils anderen Religion heilig ist“, erklärt der evangelische Pfarrer. „Das finde ich wunderbar, denn es hat viel mit Respekt dem Anderen gegenüber zu tun.“


Erstmals öffnen in diesem Jahr auch die Eriträisch orthodoxe Gemeinde, die methodistische Kirche, weitere muslimische Gemeinden und die Bahai-Gemeinde ihre Türen für das Friedensgebet.

Auch kirchliche Institutionen wie die Notfallseelsorge und die Evangelische Familienbildung im Haus an der Marktkirche sowie das Diakonische Werk laden zum Gebet ein.
Andreas Günther: „Es ist schön, dass wir nicht nur in Gotteshäusern beten, sondern auch an Orten des alltäglichen Lebens, wie zum Beispiel in den Räumen der Familienbildung oder im Containerdorf für Wohnungslose auf dem Freudenberg am 14. November. Es gibt einen kleinen Pilgerweg für den Frieden am 27. Oktober und ein Gebet im Hauptbahnhof am 5. November. Das soll einfach dort stattfinden, wo Menschen unterwegs sind, von überall kommen und irgendwohin weiterfahren.“

Jede teilenehmende Gemeinde kann ihre Vision einer friedlichen Welt in einem Gästebuch festhalten. Das Gästebuch ist das ver­bin­den­de Ele­ment der Gebetskette, in dem täg­lich Menschen, die am Gebet teilnehmen, schriftlich etwas hinterlassen können. Es wird täglich per­sön­lich mit einem Friedensgruß von Ge­mein­de zu Ge­mein­de wei­ter­ge­reicht.


An folgenden Terminen laden Gemeinden zum Friedensgebet:

Montag, 29. Oktober, 18.30 Uhr, Kath. Herz-Jesu Kirche Biebrich (Kreitzstr. 3);

Dienstag, 30. Oktober, 18.30 Uhr, Kath. Herz-Jesu-Kirche Sonnenberg (Schuppstraße 21);

Mittwoch, 31. Oktober, 12 Uhr, Krypta der Marktkirche (Schloßplatz, Eingang von der Kirchenrückseite);

Donnerstag, 1. November, 18 Uhr, Ev. Michaelsgemeinde (Hauptstraße 29, Mainz-Kostheim);

Freitag, 2. November, 18 Uhr, Kath. Kirche St. Michael (Ökumenischer Gottesdienst mit der Johannesgemeinde, Burgunderstr. 11);

Samstag, 3. November, 18 Uhr, Ev. Christophoruskirche ( Bernhard-Schwarz-Str. 25);

Sonntag, 4. November, 14 Uhr, Ahmadiyya Muslim Jammat (Mainzer Str. 166);

Montag, 5. November, 18 Uhr, Pfarramt Ökumene (Bahnhofshalle, Hauptbahnhof Wiesbaden);

Dienstag, 6. November, 18.15 Uhr, Ev. Ringkirche (An der Ringkirche);

Mittwoch, 7. November, 18 Uhr, KirchenFenster Schwalbe 6 (Schwalbacher Str. 6 );

Donnerstag, 8. November, 18.30 Uhr, Islamische Gemeinde, Tauhid Moschee (Fischbacherstr. 3);

Freitag, 9. November, 18 Uhr, Ev. Hauptkirche Biebrich (Didierstr. 2);

Samstag, 10. November, 8.30 Uhr, Eriträisch orthodoxe Gemeinde (In St Michael, Burgunderstr. 11);

Sonntag, 11. November, 11 Uhr, Altkatholische Friedenskirche (Schwalbacherstr.60);

Montag, 12. November, 18 Uhr, Ev. Kirche Rambach (Kirchweg 2);

Dienstag, 13. November, 18 Uhr, Moschee des Afghanischen Kulturverein (Otto-Wels-Str. 138);

Mittwoch, 14. November, 18 Uhr, Containerdorf der Diakonie (Freudenbergerstr. 214);

Donnerstag, 15. November, 17.30 Uhr, Kath. Kirche St. Michael (Burgunderstr. 11);

Freitag, 16. November, 18 Uhr, Ev. Kirche Delkenheim (Dekan-Lindenbein-Straße 6);

Samstag, 17. November, 18 Uhr, Ev. Johanneskirche Eltville (Eltviller Landstr. 20);

Sonntag 18. November, 9.30 Uhr, Gr. Orthodoxe Kirche, Heiliger Georgios (Rheingaustr. 170b);

Montag 19. November, 19 Uhr, Ev. Kirche Bierstadt (Venatorstr. 10);

Dienstag, 20. November, 18.15. Uhr, Islamische Gemeinde der Bosniaken in Deutschland (Rheinstr. 64);

Mittwoch, 21. November, 19 Uhr, Ev. Kreuzkirche (Walkmühltalanlagen 1), Abschlussgebet


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