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Wann ist ein Freund ein guter Freund?

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200 Kinder spüren dem Thema Freundschaft nach

Rund 200 Kinder aus 20 evangelischen Kirchengemeinden haben am Kinderkirchentag des Evangelischen Dekanats teilgenommen. Im Mittelpunkt der jährlichen Veranstaltung in der evangelischen Thomasgemeinde stand das Thema Freundschaft.

Die Pfarrerinnen Bea Ackermann, Arami Neumann und Holger Saal sowie die Gemeindepädagoginnen Achim Hock und Annette Moheit von Krosigk haben im Familiengottesdient die biblische Geschichte aus dem Alten Testament von König Saul, seinem Sohn Jonathan und dem Hirtenjungen David nachgespielt. Im Zentrum stand dabei die tiefe Freundschaft von Jonathan und David.

Es gab viele Lieder zum Mitmachen und Arami Neumann forderte die Kinder auf, über ihre eigenen Freundschaften nachzudenken: „Was macht eine richtige Freundschaft aus? Was ist euch besonders wichtig an euren Freundinnen und Freunden?“, fragte sie während des Gottesdienstes. Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Eifrig überlegten, diskutierten und schrieben sie: Ehrlichkeit, Vertrauen, verzeihen können, miteinander spielen und Spaß haben, sich zuhören und Geheimnisse teilen – das waren nur einige der zahlreichen Punkte, die den Kindern spontan einfielen. Der allerbeste Freund, so meinte Pfarrer Holger Saal, sei sowieso Gott: „Der lässt uns niemals im Stich.“

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Dass das Thema Freundschaft bei den Kindern wunderbar angekommen ist – davon ist Pfarrerin Bea Ackermann überzeugt. Obwohl die biblische Geschichte von Jonathan und David Jahrtausende alt ist, haben sich die Kinder davon berühren lassen: sie staunten, hörten aufmerksam zu, freuten sich mit den beiden und litten auch mit ihnen. „Es war toll, das zu erleben“, so Ackermann.

Unter einem strahlend blauen Himmel tobten sich die Kinder nach dem Gottesdienst auf dem Außengelände der Gemeinde aus: Sie sprangen auf der Hüpfburg, probierten den Barfußpfad, übten sich im Jonglieren, Diabolo und Stelzenlaufen, bemalten Steine und bastelten Freundschaftsbänder und -ketten. Darüber hinaus lockten Essen, Getränke, die Märchenerzählerin Christiane Müller und weitere kreative Angebote zum Mitmachen ins Gemeinde- und Kinderhaus. Mit von der Partie war auch das Jugendrotkreuz, sodass die großen und kleinen Besucher sogar einen Rettungswagen von innen bestaunen durften. Zum zweiten Mal gab es ein Bibel-Quiz – organisiert und entworfen von Sonja Röttcher aus der Kirchengemeinde Wildsachsen und den Konfirmandinnen und Konfirmanden. Auch hier ging es um Freundschaft: Die Namen von sieben Freunden von Jesus waren gefragt, man sollte nachlesen, was die Bibel überhaupt zum Thema Freundschaft sagt und was die Freunde von Hiob mit ihm tun.

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Nicht nur das gut gewählte Motto, sondern auch das wunderbar sommerliche Wetter haben zum diesjährigen Erfolg des Kinderkirchentags beigetragen: „Es war einer der schönsten Kinderkirchentage. Dieses Mal hat einfach alles gepasst“, sagt Bea Ackermann. Und auch Gemeindepädagogin Ingrid Seiler pflichtet bei: „Dass wir den Kinderkirchentag jährlich hier in der Thomasgemeinde veranstalten – das zahlt sich, trotz des großen Organisationsaufwandes, aus. Bei den Kirchengemeinden ist die Veranstaltung etabliert.“

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Der Kinderkirchentag des Evangelischen Dekanats Wiesbaden findet traditionell in der Thomasgemeinde im Wiesbadener Musikerviertel statt, seit dem Jahr 2015 immer jährlich. Er wird von einem Team aus Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen und Pfarrerinnen und Pfarrern vorbereitet und organisiert. Kirchengemeinden, das Stadtjugendpfarramt, Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie die Evangelische Familienbildungsstätte, der Kinderzirkus des Dekanats und Einzelpersonen tragen zum Programm bei. Im Vorbereitungsteam sind federführend dabei: Bea Ackermann, Bettina Fuchs, Achim Hoock, Annette Moheit von Krosigk, Arami Neumann, Sonja, Röttcher, Holger Saal, Ingrid Seiler und Katharina Wegner.


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