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Frühjahrssynode tagte

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Haushalt, Pfarrstellenbemessung und Personal
Die Dekanatssynode Wiesbaden hat auf ihrer Frühjahrstagung den Haushaltsplan 2018 beschlossen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 16 Millionen Euro. Bei 13 Enthaltungen haben die Synodalen ohne größere Diskussion dem Plan zugestimmt.

Das Dekanat leidet nach wie vor unter einer noch nicht funktionsfähigen Doppik. Durch seine Fortschreibung ist der Haushaltsplan aber als „durch und durch seriös“ zu bezeichnen, erklärte Eberhard Busch, Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstands (DSV) und versicherte: „Wir haben eine solide Finanzlage.“

Eröffnet wurde darüber hinaus die Diskussion über die Anzahl und Verteilung von Pfarrstellen ab dem Jahr 2020. Zwei Veränderungen, so Dekan Dr. Martin Mencke, sind die Treiber der nötigen Anpassungen: „Wir Evangelischen werden weniger, und es gibt weniger Pfarrerinnen und Pfarrer.“ Deswegen, so Mencke, habe die Synode der Landeskirche beschlossen, auf den Wandel mit einer weiteren Reduktion der gemeindlichen und regionalen Pfarrstellen zu reagieren.


Da sich die Gemeindegliederzahl im Dekanat Wiesbaden weiterhin um etwa 1 bis 1,5 Prozent pro Jahr reduziert, fallen auch im Dekanat Wiesbaden viereinhalb Stellen weg. Der DSV schlägt vor, die gemeindlichen Pfarrstellen von 45 auf 41 zu kürzen, die sogenannten regionalen Pfarrstellen (Fach- und Profilstellen, Klinikseelsorge) von 7,5 auf 7. Der DSV orientiert sich dabei an den Parametern, die er für Wiesbaden bereits bei den vorherigen Kürzungen angewendet hat. Das heißt, es wird anhand von Gemeindegliederzahl (80 Prozent), Kita (10 Prozent) und der Anzahl der Gottesdienstorte (10 Prozent) berechnet, welche Gemeinden von einer Kürzung betroffen sein werden. Der endgültige Beschluss wird in der Herbstsynode im September gefasst.

Gerhard Müller verabschiedet sich
Personell gibt es im Dekanat Wiesbaden einige Veränderungen: Der stellvertretende Dekan Gerhard Müller wird Ende Mai in den Ruhestand verabschiedet. Einen Antrag des DSV auf Verlängerung des Dienstes bis Jahresende hat die Landeskirche überraschend abgelehnt, sodass die Stelle jetzt ein gutes halbes Jahr vakant sein wird. Eine ganze stellvertretende Dekanestelle kann erst zum 1. Januar 2019 ausgeschrieben werden.
Gerhard Müllers Abschiedsworte auf der Synode folgte minutenlanger Applaus. „Vier Mal hat die Synode mir das Vertrauen geschenkt“, erklärte er. „Das hat mich bei allem, was wir umsetzen mussten, gestärkt und getragen. Dafür möchte ich herzlich danken.“

Eberhard Busch lobte Müllers großartigen Einsatz fürs Dekanat – insbesondere im Bereich der neuen gemeindeübergreifenden Kita-Trägerschaft (GüT): „Gerhard Müller hat mit einer bewundernswerten Energie GüT gemanagt und die lange vakante Stelle der Geschäftsführung quasi mit ausgefüllt. Dafür und für alles andere gebührt ihm großer Dank.“

Claudia Ruppert ist neue GüT-Geschäftsführerin
Mit Claudia Ruppert hat zum 1. März nun eine neue Geschäftsführerin für den Arbeitsbereich GüT angefangen. Ruppert ist Sozialarbeiterin, Betriebswirtin und hat einen Master in Sozialwirtschaft. Zuletzt war sie im Bildungswerk der hessischen Wirtschaft für den Fachbereich Kinder, Bildung und Familie zuständig.

Marianne Stahl in den Ruhestand verabscheidet

Nach 18 Jahren im Büro des Wiesbadener Dekans wurde Marianne Stahl in den Ruhestand verabschiedet. Sie erlebte insgesamt drei Dekane. Drei Mal wechselte auch der Standort des Büros: von Wallau in die Lutherkirche, weiter in die Schwalbacher Straße, und zuletzt ins Haus an der Marktkirche am Schlossplatz. Ihre Nachfolge übernimmt Andrea Porcher-Graf, die bisher und auch künftig mit einer halben Stelle für die Dekanatsgeschäftsstelle tätig ist.


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