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Ein Marathon des Vorlesens

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24-Stunden-Aktion gegen Rassismus - Lesen Sie mit!

Am Wochenende 17. und 18. März ist im Wiesbadener Rathaus die Aktion „Menschen lesen für Menschen". Mitmachen dürfen Lesebegeisterte jeden Alters, die für Menschenrechte und Demokratie einstehen.

Texte aller Länder und Sprachen, mit einer Übersetzung auf Deutsch, können in 10-minütigen Einheiten vorgetragen werden. Erlaubt ist dabei alles, was gefällt - es müssen, so betonen es die Veranstalter, keine Klassiker der Weltliteratur sein.

Gelesen wird von Samstag, 19.23 Uhr, bis Sonntag, 19.23 Uhr. Zum Zuhören sind alle jederzeit und rund um die Uhr im Rathaus willkommen. Wer also um 3 Uhr nachts nicht schlafen kann, kommt gerne auf eine Lesung vorbei. Schirmherr des Lesemarathons ist Oberbürgermeister Sven Gerich. Er wird am Sonntag, 18. März, 19.10 Uhr, lesen. Zu der Aktion können sich auch gerne Schulklassen anmelden.

Dass der Lese-Marathon um 19.23 Uhr startet, ist dem Ende des jüdischen Sabbats an diesem 17. März geschuldet, denn die jüdische Gemeinde ist Mitveranstalter der Aktion. Genauso wie evangelische und katholische Kirche und zahlreiche säkulare Partner wie die Volkshochschule, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Jugendinitiative Spiegelbild, die Hochschule Rhein-Main und die Landeshauptstadt. Sie alle eint der Wunsch, das Zusammenleben in der Stadt friedlich und menschlich zu gestalten und Demokratie zu fördern.

Anmeldung und Information: www.lesen-fuer-menschen.de. Nach der Anmeldung erhält man einen Doodle-Link, über den man sich für eine der 10-minütigen Leseeinheiten eintragen kann.

Veranstalter sind Evangelische Stadtakademie, katholische Erwachsenenbildung, Jüdische Gemeinde, Volkshochschule Wiesbaden, Stadt Wiesbaden (Kulturamt und Stadtarchiv), Friedrich-Ebert-Stiftung, Jugendinitiative Spiegelbild, Hochschule Rhein-Main.

Foto: www.medienrehvier.de / Judith Ziegenthaler


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