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„Zuletzt das Recht auf Leben zu nehmen“ PDF Drucken E-Mail

Dekan Mencke warnt bei Volkstrauertag vor „vernünftigem Wahnsinn“

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 2. v.L. Dekan Mencke, Foto: EKHN/Töpelmann

Wiesbaden, 18.11. 2012. Bei der zentralen Gedenkstunde der Landeshauptstadt Wiesbaden zum Volkstrauertag auf dem Südfriedhof hat Dekan Dr. Martin Mencke der Opfer des Krieges unter der Zivilbevölkerung, den Zwangsarbeitern sowie den Opfern der Euthanasie und der Konzentrationslagern gedacht. Noch immer werde den Betroffenen unter der Zivilbevölkerung, den Älteren, Frauen und Kindern viel seltener gedacht. „Wer aufmerksam durch unsere Stadt geht, kann die Wunden ja leicht ablesen“, machte Mencke deutlich. Brand- und Sprengbomben seien damals besonders auf Frauen und Kinder, Alte und Kranke gefallen, die damals keine Stimme gehabt hatten. „Wir dürfen uns bestärkt finden im Widerstand gegen den Krieg in aller Welt“, sagte der Dekan wörtlich.


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150 Jahre Marktkirche – Kunstaktion vor dem Altar PDF Drucken E-Mail

Erstmalige Performance berührt Besucher

Wiesbaden, 15.11. 2012. Die Kunst berührt nur wenige, die aber mit Macht. Mit dem Dichter Gottfried Benn hätte man das sagen können, als in der Festwoche des 150. Jubiläums der Wiesbadener Marktkirche mit Künstlerin Barbara Wilhelmi wohl erstmals eine Performance in der evangelischen Hauptkirche ihren Anfang nahm. Der Altar – schwarz verhüllt. Goldenes Kreuz und Kerzen - Fehlanzeige. Die „Zeichenhandlung“  sollte einen künstlerischen Akzent in den Kirchenfeiern setzen.

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150 Jahre Marktkirche–Haus lebendiger Steine PDF Drucken E-Mail

Berliner Altbischof Huber sieht das Evangelium auf dem Marktplatz der Welt 

Bischof a.D. Dr. Wolfgang Huber auf der Marktkirchenkanzel, Foto: EKHN/Töpelmann

Wiesbaden, 13.11. 2012. Am offiziellen Datum ihrer Einweihung, dem 13. November, hat die Wiesbadener Marktkirche in einem eindrucksvollen Festgottesdienst ihr 150. Jubiläum gefeiert. Im Gotteshaus am Schlossplatz sagte Bischof a.D. Professor Dr. Wolfgang Huber, der Backsteinbau, zeige, worum es  in der Kirche gehe: „Ein Haus der lebendigen Steine, die das Leben tragen“, beschrieb der emeritierte Berliner Bischof und ehemalige EKD-Ratsvorsitzende die Aufgabe der Christen.

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150 Jahre Marktkirche – Kirche auf dem Prüfstand PDF Drucken E-Mail

Jubiläumsdiskussion zur Bedeutung der Kirche in der Gesellschaft

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v. l. Kirchenpräsident a.D. Peter Steinacker, Kulturexperte Gerhard Schulz, MDL Astrid Wallmann; Moderator Wolf von Lojewski, Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz, Stadtsuperintendent Hans- Martin Heinemann,  Kirchenvorstandsvorsitzende Margot Klee, Fotos: EKHN/Töpelmann

Wiesbaden, 12.11.2012. Im Jubiläumsprogramm der 150-Jahre-Feiern hat die Wiesbadener Marktkirche (am 12.11.) Politikerinnen und Kirchenvertreter auf einem Diskussionsforum mit dem kritischen Unterton „Gibt mir nichts – sagt mir nichts! Kirche auf dem Prüfstand“ versammelt. Bei der Debatte im Haus an der Marktkirche sagte der Alt-Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessenund Nassau (EKHN), Professor Dr. Peter Steinacker, in seiner Amtszeit sei der Buß- und Bettag verloren gegangen, weil innerkirchlich zur Bedeutung der Kirche die Meinung geherrscht habe, die Religion habe ihre Inhalte schon in die Gesellschaft übersetzt.

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150 Jahre Marktkirche – Ort von Gottes Gegenwart PDF Drucken E-Mail

Propst Rink: Begeisterung für die einmalige Backsteinkirche - Protestanten in Wiesbaden begehen Festwoche

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Propst Dr. Sigurd Rink lobt die Marktkirche spricht in der Hessenschau, Fotos: EKHN/Töpelmann


Wiesbaden, Sonntag, 11.11.2012. Mit einem Gottesdienst und einer Kirchenoper „Samson und Dalilah“ hat am Wochenende die Festwoche „150 Jahre Marktkirche Wiesbaden“ begonnen. Am Sonntagmorgen äußerte Dr. Sigurd Rink, Propst für Süd-Nassau, gegenüber dem Hessischen Rundfunk, die evangelische Hauptkirche in der Landeshauptstadt löse bei ihm immer wieder Begeisterung aus. Zwischen Rathaus, Hessischem Landtag - dem früheren nassauischen Stadtschloss - gelegen, sei die Kirche ein zentraler und erster sakraler Backsteinbau in der Stadt, der im 19. Jahrhundert von den Erbauern bewusst so platziert worden sei. Im Zweiten Weltkrieg habe die Kirche schwere Schäden erlitten, sei aber wie durch ein Wunder stehen geblieben. Die Bewahrung lasse sich durchaus als göttliche Fügung deuten.

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