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Umstrittene Organtransplantation PDF Drucken E-Mail

Ist der Hirntod nicht das völlige Aus?

 

Dottore Paolo Bavastro, Foto: EKHN/Töpelmann 

 

Wiesbaden, 18. April 2012. Ein Erlebnis hat das Leben von Dottore Paolo Bavastro wohl völlig auf den Kopf gestellt: Der Mediziner brachte 1991 in einer Klinik das Kind einer hirntoten Frau zur Welt. Die 33-jährige Mutter war damals schon 84 Tage hirntot. Heute sieht der Internist das Ereignis so: „In einer Leiche kann kein Leben entstehen“, sagt der gebürtige Italiener zu den Zuhörern im Haus an der Marktkirche bei seinem Vortrag „Organtransplantation – ein Irrweg?“ Schwangerschaft und Tod seien inkompatibel. Bavastro sieht solche Menschen in einem tiefen komatösen Zustand.

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Die Macht der Bilder PDF Drucken E-Mail

Evangelischen Stadtakademie: „Baustelle Mensch  -

Ebenbild Gottes“

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Referent Professor Reiner Anselm mit der Leiterin der Stadtakademie Ruth Huppert und Dekan Martin Mencke Foto: Gesine Werner

Um die uralte Menschheitsfrage, was denn „den Menschen“ ausmacht und ob wir alles machen sollen, was wir können, um Chancen und Grenzen moderner Medizin geht es der Evangelischen Stadtakademie in ihrer neuen Veranstaltungsreihe „Baustelle Mensch – Ebenbild Gottes“. Die Reihe eröffne einen Reflexionshintergrund und wende sich Themen unserer Zeit aus evangelischer Perspektive zu, lud Dekan Dr. Martin Mencke das Publikum im Haus an der Marktkirche zu aktiver Diskussion ein. Als Moderator des Auftaktabends stellte der Stadtdekan den Theologen Professor Dr. Reiner Anselm, Inhaber des Lehrstuhls für Ethik der Universität Göttingen vor.

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Gib Wundern eine Chance - Osternachtfeiern in Wiesbaden PDF Drucken E-Mail

In Wiesbaden wird das Osterfest traditionell und erlebnisbetont gefeiert

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v.l. Pfarrer Martin Roggenkämper (Oranier-Gedächtnis-Kirche), Michela Bittmann, Guilia Farruggio, Stadtjugendpfarrerin Astrid Stephan, Dekan Martin Mencke und Jugendkirchenmitarbeiterin Jennifer Kasper

Wiesbaden, 31. 3. 2013. Mit zahlreichen Gottesdiensten führten am späten Karsamstag Wiesbadener Kirchengemeinden in den Ostersonntag (31.3.). In der Marktkirche wurde den Besuchern durch das traditionelle Wechselspiel von Dunkel und Licht, Stille, Glocken und Orgel der Sinn des christlichen Auferstehungsfestes nahe gebracht. Vier Liturgen zogen mit Scholaleiter Hans Uwe Hielscher in die dunkle Kirche ein und fragten mit Gebeten und Lesungen nach dem Sinn des Leides und der Überwindung des Todes.

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„Bleibet hier, wachet und betet PDF Drucken E-Mail

Kloster Eberbach bietet zu Ostern einmaliges religiöses Erlebnis

Wiesbaden, 31. 3. 2013. Die Osternacht in Kloster Eberbach im Rheingau zählt zu den eindrucksvollen religiösen Erlebnissen im Festkreis der Kirche. Am frühen Ostersonntag versammelten sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt über 200 Besucher am Osterfeuer vor dem Laienrefektorium. Die Liturgie bestimmt hier den Wechselruf „Bleibet hier und wachet mit mir“ – wachet und betet“. Mit dem Pfarrer der Evangelische Kirchengemeinde Oestrich-Winkel, Johannes Hoeltz und dem Propst für Süd-Nassau, Dr. Sigurd Rink, zogen die Frühaufsteher in die mittelalterliche Basilika ein, vorweg trug eine Konfirmandin die Osterkerze. Hoeltz erinnert im noch völlig dunklen Kirchenschiff die getauften Christen an ihre Verpflichtung allem Bösen zu widerstehen und fordert dieses Versprechen dann den drei Konfirmandinnen ab:  Im Kerzenlicht der Umstehenden empfangen Franziska Feske, Jacqueline Brückner und Luisa Bergmann das Sakrament der Taufe. Für jede hat Hoeltz einen Taufspruch parat. Eine Zusage fürs Leben. Der Geistliche sprengt Wasser auf die Köpfe der Dreizehnjährigen. Dann setzt sich  die Prozession zum Altar fort. Rink, Hoeltz, die Liturgen Udo Seip und Arno Witschonke lesen die alten Bibeltexte von der Schöpfung, Sintflut und der überlieferten Rettung des Volkes Israel am Roten Meer.

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Kirche erklärt Karfreitag und Ostern PDF Drucken E-Mail

Öffentliche PR-Aktion der EKHN mit dem Motto „Wiedersehen“

Kirchenpräsident Volker Jung mit Pressesprecher Stephan Krebs (links) bei der Vorstellung der Kommunikationskampagne der EKHN in der Frankfurter Dreikönigskirche, Foto EKHN Töpelmann

Wiesbaden, 18. 3. 2013. Am Wiesbadener Schlossplatz wird in den kommenden Wochen die Aktion „Lichblick Ostern“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit einem Banner am Haus an der Marktkirche einen markanten Auftritt haben. Die Verantwortlichen stellen jetzt (am 18.3.) die kirchliche Initiative zu Karfreitag und Ostern in Frankfurt am Main vor. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung sagte, die „stillen Feiertage“ wie Karfreitag seien in mehreren Städten Hessens schon seit einigen Jahren in der gesellschaftlichen Debatte. Die EKHN mische sich nicht zum ersten Mal in die Diskussion inhaltlich ein. Im vergangenen Jahr mit einer eigenen Karfreitagsaktion unter der Frage „Opfer?“ .

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