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Luther und die Juden PDF Drucken E-Mail

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Ausstellung zum Beginn des Reformationsjubiläums

Die Ausstellung "Martin Luther und die Juden - Ertragen können wir sie nicht" ist bis zum 3. März im Aktiven Museum Spiegelgasse (AMS) zu sehen. Die Ausstellung kann donnerstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon 0611-305221) besucht werden. Am Donnerstag, 9. Februar, und Freitag, 17. Februar, ab jeweils 17 Uhr laden die drei Veranstalter der Ausstellung, Georg Habs (AMS), Ruth Huppert (Ev. Stadtakademie) und Mechthild Kratz (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit) zu einem offenen Gespräch über die Ausstellung ins Musuem ein. Foto: C. Sommer

 
"Wir haben keine Flüchtlingskrise, sondern eine Werte- und Sinnkrise" PDF Drucken E-Mail

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Tröglitzer Ex-Bürgermeister kommt nach Wiesbaden

Im März 2015 trat Markus Nierth (Foto: Nierth) wegen fremdenfeindlicher Hetze von seinem Amt als Tröglitzer Bürgermeister zurück. Der evangelische Theologe und Trauerredner hat in seinem Buch „Brandgefährlich. Wie das Schweigen der Mitte die Rechten stark macht“ seine Erlebnisse im ostdeutschen Tröglitz verarbeitet. Mitte Januar war er in Wiesbaden zu einem Vortrag mit Diskussion zu Gast. In einem Interview spricht er über die Ereignisse von damals:

Tröglitz gibt es nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern überall in Deutschland – das sagen Sie am Ende Ihres Buches. Was können wir für Wiesbaden aus Tröglitz lernen?
Die Zivilgesellschaft in den Großstädten und wohl generell in Westdeutschland ist sicherlich stärker durch ihre Bereitschaft zum Engagement. Aber einige kleinere Städte und Regionen, besonders im Osten, erleben sich zu Recht als abgehängt, als zurückgelassen, weil sie in den vergangenen Jahren in der Infrastruktur viel Wichtiges und Identitätsstiftendes verloren haben, weil vor allem die fittere, junge Generation weggezogen ist und damit auch hier im Westen die Wohlstandsregionen neu vitalisiert hat.

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Ein Urgestein der Notfallseelsorge: Detlef Nierenz verabschiedet PDF Drucken E-Mail

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Arno Goßmann: "Notfallseelsorge ist wichtiger Partner der Stadt"

Detlef Nierenz hat sich aus dem aktiven Dienst der Notfallseelsorge verabschiedet. Der 76-Jährige, der lange evangelischer Pfarrer in der Bergkirche war, ist neben Pfarrer Andreas Mann einer der Gründungsväter des Wiesbadener Vereins Seelsorge in Notfällen (SiN), den er auch rund zwei Jahrzehnte als Vorsitzender leitete. Für sein Lebenswerk erhielt Nierenz 2007 unter anderem sogar das Bundesverdienstkreuz am Bande.

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Ringkirchenorgel ist "Orgel des Monats" PDF Drucken E-Mail

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„Wunderbare Klangfarben sind wieder da“

Die historische Walcker-Orgel in der Wiesbadener Ringkirche wurde in diesem Jahr umfassend saniert. Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) getragene Stiftung Orgelklang hat die Instandsetzung des von ihr als „Orgel des Monats Dezember 2016“ gewürdigten Instruments mit 4000 Euro gefördert. Finanziert wurde das insgesamt rund 300.000 Euro umfassende Projekt von Seiten der Gemeinde unter anderem auch durch Erlöse eines eigens publizierten „Ringkirchenkrimis“.

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Auf Entdeckungsreise im Museum PDF Drucken E-Mail

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"join" - Wo Familien sich interkulturell begegnen
Schauen und staunen, sich begegnen, Spaß haben und die Berührungsängste mit dem Museum verlieren: Deutsche und ausländische Kinder, Kinder mit Fluchterfahrung und Migrationshintergrund von der Adalbert-Stifter-Grundschule haben mit ihren Eltern und Geschwistern zusammen die Naturhistorische Sammlung des Museum Wiesbaden erkundet.

Und nicht nur Astrid Lembcke-Thiel, Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung des Museums, hofft, dass die Familien noch einmal wieder kommen. Denn ein Museum, so Lembcke-Thiel, sei schließlich etwas Völkerverbindendes. Auch die Projektkoordinatorin Carla Hildebrandt von der Evangelischen Familien-Bildungsstätte in Wiesbaden würde sich wünschen, dass Kontakte, die hier zwischen deutschen Familien und Familien mit Fluchterfahrung entstanden sind, bleiben, dass man sich auch künftig nachbarschaftlich begegnet.

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