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„Unser Traum wird wahr“ PDF Drucken E-Mail

Wildsachsener Kirchengemeinde baut trotz  Widerständen ein Gemeindehaus

Der Wildsachsener Kirchenvorstand mit Pfarrer Utz Machert beim 1. Spatenstich, Foto: EKHN/ Töpelmann

Wiesbaden, Samstag, 2. März 2013. Die nur 621 Seelen zählende evangelische Kirchengemeinde Wildsachsen wird bis Weihnachten 2013 ein kleines Gemeindehaus bauen. Die Christen im kleinsten Stadtteil von Hofheim, die kirchlich zum Dekanat Wiesbaden zählen, versammelten sich am 2. März zum Ersten Spatenstich für das direkt neben der Dorfkirche gelegene künftige Christendomizil. Zuerst, so berichtete der Kirchenvorstandsvorsitzende Tobias Krug, habe es 2010 nur Skepsis zu dem Vorhaben gegeben. Die Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) habe abgeraten.

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Konzentration bis 2020 in zwei Schritten PDF Drucken E-Mail

 

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Dekanatssynode im Wiesbadener Bonhoefferhaus, Foto: EKHN/Töpelmann

Dekanatssynode Wiesbaden  debattiert Reduktion von Pfarrstellen
Wiesbaden, 27. 2. 2013. Die Anzahl der Pfarrstellen im Evangelischen Dekanat Wiesbaden wird auf lange Frist sinken. Das machte Dekan Dr. Martin Mencke vor der am Mittwochabend (27.2.) im Wiesbadener Bonhoefferhaus tagenden Dekanatssynode deutlich. Das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) habe dazu schon 2012 entsprechende Beschlüsse gefasst. Die Entwicklung in den nächsten sieben Jahren orientiert sich nach Angaben des Dekans an einer kleiner werdenden Mitgliederzahl der Evangelischen in der Landeshauptstadt, die aktuell bei 85.000 liegt. Mencke forderte zu einem Diskurs über das Kirchesein auf. Es gelte neben der eigenen Gemeinde auch zu fragen, was mit der Kirchengemeinde nebenan passiere.

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Abschied von "Wolli Protestanticus" PDF Drucken E-Mail

Trauerfeier für Wiesbadener Stadtrat und Auringer Kirchenvorstand Wolfgang Herber

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Der Wiesbadener Stadtrat Wolfgang Herber (1949 - 2013) vor der Marktkirche im Jahr 2011 mit dem Denkmal des nassauischen Protestanten Wilhelm von Oranien, genannt "Der Schweiger". Foto: EKHN Töpelmann

Wiesbaden, 19.2. 2013. Mit einem bewegenden Trauergottesdienst in der Wiesbadener Ringkirche haben am 19.2. Vertreter der Landeshauptstadt Wiesbaden, der Evangelischen Kirche, Angehörige und Freunde von Stadtrat Wolfgang Wilhelm Herber Abschied genommen. Der Sarg des am 7. Februar Verstorbenen war vor dem Altar zwischen zahlreichen Kerzen und einem Porträtfoto des Kommunalpolitikers aufgebahrt.

Pfarrer Gerhard Müller würdigte den überzeugten Protestanten, der sich gerne selbst "Wolli Protestanticus" nannte, als einen Menschen, dessen bürgerschaftliches Engagement vorbildlich gewesen sei. Menschenwürde, Bildung, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz habe er als Ziele einer Stadtgesellschaft gesehen.

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Lebenswelt ohne Fragmentierung PDF Drucken E-Mail

Marktkirche Wiesbaden in faszinierendem Buch von Manfred Gerber

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Wiesbaden, 4.2. 2013. Die Marktkirche in Wiesbaden gehört zu den eindrucksvollsten Kirchenbauten in der hessen-nassauischen Landeskirche. Bis zum Erscheinen des Text-Bildbandes „Himmlische Türme“ gab es auch keine vergleichbare Publikation, die jüngst zum 150. Jubiläum des Gotteshauses erschienen ist. Autor Manfred Gerber hat vor allem mit einer kritischen Sicht im Kapitel „Kirche im Unheil – Der Nationalsozialismus“ eine längst überfällige allgemeine Darstellung der Marktkirchengemeinde in der Zeit des Dritten Reiches geliefert. Hier beschreibt der Wiesbadener Redakteur, wie willfährig der hochgebildete und zum Landesbischof ernannte Ernst Ludwig Dietrich sich in die Arme der Nazis warf.

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Zwei Kirchengemeinden: Hand in Hand auf neuem Weg PDF Drucken E-Mail

Prozession von 200 Evangelischen von Stephanusgemeinde zur Ringkirche

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Auszug aus Stephanus, Fotos EKHN/Töpelmann

Wiesbaden, 27. Januar 2013. Mit einer öffentlichen Prozession von der Wiesbadener Stephanusgemeinde zur Ringkirche und mit einem Festgottesdienst an beiden Kirchorten haben Gläubige am gestrigen Sonntag (27.1.) die Vereinigung beider Gemeinden gefeiert. Mit dem Zusammenschluss entsteht - wie bereits berichtet - die größte evangelische Gemeinde in der Landeshauptstadt: Sie zählt 5800 Mitglieder und trägt den Namen "Ringkirche/Stephanuszentrum".

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