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Güte-Auszeichnung für Wiesbadener Kita PDF Drucken E-Mail

In Igstadt erhält evangelische Kindertagesstätte EKHN-Gütesiegel – erster Auftritt des künftigen Oberbürgermeisters Sven Gerich in Wiesbadener Kirche


Wiesbaden,  28. Juni 2013. Erstmals hat eine evangelische Kindertagesstätte (Kita) in Wiesbaden das „Beta-Gütesiegel“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) verliehen bekommen. Die begehrte Auszeichnung mit hohem Anspruch erhielt die Einrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Igstadt. Pfarrer Ernst-August Hesse und Kita-Leiterin Gertrud Kamprath nahmen die Auszeichnung in einem Gottesdienst (am 28.6.) mit zahlreichen Kindern aus der Hand von Oberkirchenrätin Monika Griep entgegen. Die Kirchenvertreterin nannte das Siegel, das im Kirchengebiet mit fast etwa 600 Kitas bisher nur selten vergeben worden ist, „Anerkennung und Ansporn zugleich“. Der stellvertretende Dekan Gerhard Müller lobte die Anstrengungen der Beteiligten.

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Kennedy in Wiesbaden PDF Drucken E-Mail

 

Stadtkirchenpfarrer Myers erinnert als Amerikaner an historisches Ereignis

Wiesbaden, 25. Juni 2013 Stadtkirchenpfarrer Dr. Jeffrey Myers, selbst US-Amerikaner, erinnerte in der Wiesbadener Marktkirche am 50. Gedenktag des Deutschlandbesuchs von John F. Kennedy an die einmalige Persönlichkeit des amerikanischen Präsidenten. Vor einer Schar von Besuchern ließ er die Ereignisse seines Besuches in Hessen Revue passieren.

So habe der US-Pr?sident nicht in Frankfurt, sondern in Wiesbaden im heutigen Dorint Palace übernachtet. Die Zehntausenden Besucher hätten dem relativ jungen Politiker in der offenen Limousine entlang der Wilhelmstrasse enthusiastisch zugejubelt. Deshalb, so Myers, lohne es auch heute sich für eine freie Welt und eine Hoffnung einzusetzen. Bereits fünf Monate später im November 1963 seien die Wiesbadener erneut an die „Rue“ geeilt. Nachdem Kennedy in Dallas im ebenfalls offenen Auto erschossen worden war, erinnerten die Trauernden an den zum Idol gewordenen Mann mit Kerzen. Wie lebendig die Erinnerungen von damals noch heute sind, brachten zwei Frauen zu Gehör. Die damalige Fotolaborantin beim ZDF, Marie-Luise Reichel, schilderte, die Nachricht von der Ermordung habe sie bei der Arbeit im ZDF erreicht. Ihr sei die Schale mit Entwickler aus der Hand gefallen, die Fotopapierbilder schwammen davon. „Es war ein Schock“, sagte sie. Stadtführerin Sigrid Treude, die auch in der Marktkirche Dienst tut, bestätigte das und sagte, sie sei bei einem Konzert in Berlin gewesen, das abgebrochen worden sei. Die Menschen hätten nun mit Schlimmem gerechnet: „Jetzt passiert etwas“, beschrieb sie die Stimmung. Myers forderte zum Ende auf, eine Kerze in der Kirche anzuzünden. Vom Carillon auf der Marktkirche erklang das „Holy God, we praise Thy name“ – Großer Gott wir loben dich“, das der Präsident – so der Geistliche - geliebt haben soll.
 

 
13. Konfi-Camp geht zu Ende PDF Drucken E-Mail

Das „WIR“ gewinnt im Westerwald

 Begleitet vom Gesang der Band ging das Konfi-Camp am Samstag zu Ende. Nicht nur für die Konfis und ihre Begleitungen, sondern auch für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer war das Camp ein unvergessliches Erlebnis. Beeindruckend ist es den Organsiatoren des Camps gelungen die knapp 800 Konfis, Gemeindebetreuer und Organisationshelfer zu einer großen Gemeinschaft zusammenzuführen. Dies wurde in zahlreichen Gruppenspielen, Workshops, einer Music-Move-Factory und in den Minicamps aus 33 teilnehmenden Wiesbadener Gemeinden erprobt. Und wie gut es ist, Menschen um sich zu haben, die einen halten und tragen, konnte vor allem in der ersten unruhigen Nacht im Camp erlebt werden als ein Unwetter dicht am Camp vorbeizog.

In Anspielen, die die ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Camps selbst entwickelt haben wurde das Thema des Camps „Ich & Du – Wir gewinnt!“ durch die Tage getragen. Der Höhepunkt war ein fröhlicher und zu Herzen gehender Gottesdienst am Freitagabend, in dem die Gemeinschaft auf dem Camp mit einem Gast aus der indischen Partnerkirche, Samuel Sudhir, zu einer weltweiten Gemeinschaft mit gegenseitiger Verantwortung erweitert wurde.
Begeisterung riefen vor allem die Gruppe der „Blaukappen“, der Organsiationshelfer hervor, die immer wieder mit ihren Aktivitäten verblüfften. So gab es das erste Mal eine singende Rätsel-Mülltrennstation. Tag und Nacht sorgten die Blaukappen für ein abwechslungsreiches Programm genauso wie für Sauberkeit und das leckeres Essen. Die Helfer und Organisatoren blieben noch vor Ort um das Camp wieder abzubauen und kehrten erst am Sonntagnachmittag wieder nach Wiesbaden zurück. Dort erwarteten sie die ersten Grüße: „Danke, danke für das wunderbare Camp! Ich wünsche euch noch viel Kraft zum Aufräumen und unglaublich viel Spaß heute Abend! Es hat mega viel Spaß gemacht!“
Das „Wir“ hat gewonnen und die Erinnerung an dieses Gemeinschaftserlebnis wird die Jugendlichen auch noch weiter in ihrem gerade erst beginnenden Konfirmandenjahr tragen.
Das Konfi-Camp wird verantwortet von einem „Kernteam“ des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes Wiesbaden und Mitarbeitenden des Gemeindepädagogischen Dienstes des Evangelischen Dekanats Wiesbaden, in dem ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende zusammenarbeiten. Hier werden auch die „Blaukappen“ ausgebildet sowie zahlreiche andere Schulungen für ehrenamtliche Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit angeboten.
Das 14. Wiesbadener Konfi-Camp wird vom 10.-12.07.2014 wieder auf dem Gelände der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg im Westerwald stattfinden.

 

 

 
„Wiesbaden steht gut da“ PDF Drucken E-Mail

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Helmut Müller nimmt vom Amt Abschied

Dekan Martin Mencke mit dem Oberbürgermeister im Rathaus (2011), Foto: EKHN/Töpelmann

Wiesbaden, 21. Juni 2013. Bei seiner letzten Pressekonferenz als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden hat Dr. Helmut Müller den Kirchen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit gedankt. In seiner Arbeit habe er sich immer unterstützt gesehen. Das am 1. Juli scheidende Stadtoberhaupt hob hervor, dass es in seiner Amtszeit auch gemeinsam mit den Kirchen gelungen sei, die Integration von Migranten in der Stadt voranzubringen. Mittlerweile sei es selbstverständlich, dass Muslime Moscheen bauen dürften. Bei den Auseinandersetzungen um ein muslimisches Gotteshaus am Gräselberg (2007)  hätte es noch starke Widerstände gegeben. Auf die Frage, ob er die Städtepartnerschaft der Landeshauptstadt mit dem als fundamentalistisch geltenden Istanbuler Stadtteil Fatih heute angesichts der Demonstrationen in der türkischen Metropole nicht kritischer sehen müsse, meinte Müller, gerade die Proteste auf dem Taksim-Platz zeigten, dass in Deutschland dadurch eine völlig andere Wahrnehmung der Türkei entstehe.

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100 Jahre Chorarbeit in Biebrich PDF Drucken E-Mail

Wiesbadener Oranier-Gedächtnis-Kirche feiert 100-jähriges Bestehen des Kirchenchores

Kantor Thomas Schermuly und Chorsänger, Foto EKHN/Töpelmann

Wiesbaden, 8.6. 2013. „Wie Ihnen gewiß bekannt ist, besteht hier seit Monat April d. Js. ein Oranier-Kirchenchor“. Die Veröffentlichung aus dem Jahr 1913 hatte im damals noch selbständigen Biebrich am Rhein sicherlich höchste Beachtung gefunden. Denn bei der Neugründung handelte es sich um einen zweiten evangelischen Kirchengesangverein, „der durch Vorträge geistlicher Lieder für gemischten Chor zur Erhöhung der gottesdienstlichen Feier und Förderung des religiös-kirchlichen Lebens“ beitragen wollte. Die 1905 gegründete Oranier-Gedächtnis-Kirchengemeinde besaß bis dahin keine eigenen Sänger, sondern wurde vom Gesangverein der Hauptkirche mit betreut.

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