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150 Jahre Marktkirche – Ort von Gottes Gegenwart PDF Drucken E-Mail

Propst Rink: Begeisterung für die einmalige Backsteinkirche - Protestanten in Wiesbaden begehen Festwoche

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Propst Dr. Sigurd Rink lobt die Marktkirche spricht in der Hessenschau, Fotos: EKHN/Töpelmann


Wiesbaden, Sonntag, 11.11.2012. Mit einem Gottesdienst und einer Kirchenoper „Samson und Dalilah“ hat am Wochenende die Festwoche „150 Jahre Marktkirche Wiesbaden“ begonnen. Am Sonntagmorgen äußerte Dr. Sigurd Rink, Propst für Süd-Nassau, gegenüber dem Hessischen Rundfunk, die evangelische Hauptkirche in der Landeshauptstadt löse bei ihm immer wieder Begeisterung aus. Zwischen Rathaus, Hessischem Landtag - dem früheren nassauischen Stadtschloss - gelegen, sei die Kirche ein zentraler und erster sakraler Backsteinbau in der Stadt, der im 19. Jahrhundert von den Erbauern bewusst so platziert worden sei. Im Zweiten Weltkrieg habe die Kirche schwere Schäden erlitten, sei aber wie durch ein Wunder stehen geblieben. Die Bewahrung lasse sich durchaus als göttliche Fügung deuten.

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Mencke: „Da bleibt einem der Mund offen stehen“ PDF Drucken E-Mail

Zum European Youth Circus-Festival in Wiesbaden wieder beeindruckender Gottesdienst
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Wiesbaden, 4. 11. 2012. Zum European Youth Circus-Festival in Wiesbaden haben die christlichen Kirchen am Sonntagmorgen (4.11.) einen ökumenischen Gottesdienst „Zwischen Himmel und Erde“ mit  Artisten und etwa 800 Besuchern im „Sarrasani-Zelt“ auf dem Dern‘schen Gelände gefeiert.

Der evangelische Dekan Dr. Martin Mencke trat gemeinsam mit dem katholischen Stadtdekan Wolfgang Rösch in die Manege des internationalen Nachwuchsartistenfestivals. „Ich bin sprachlos, da bleibt einem der Mund offenstehen“, bekannte er nach der ersten Darbietung  der Artisten vor dem Publikum. Faszinierend sei vor allem, dass hier der Geist über die Materie siege. Er selbst sei weit weniger geschickt, bekannte der Pfarrer, aber die Vorführungen der Zirkuskünstler zeigten durchaus eine geistige Leistung.

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Neues Haus für Kreuzkirchengemeinde PDF Drucken E-Mail

 Dekan Mencke: Christlicher Glaube braucht Häuser und ein Zuhause

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Dekan Martin Mencke und Kreuzkirchenpfarrer Jens Georg vor etwa 400 Gottesdienstbesuchern, Fotos EKHN/Töpelmann

Wiesbaden, 7. Oktober 2012. Die Evangelische Kreuzkirchengemeinde in Wiesbaden hat (am 7.10.) ein neues Gemeindezentrum an den Walkmühltalanlagen eingeweiht. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshaus neben dem Neubau sagte Dekan Dr. Martin Mencke, die Kirche brauche Häuser und Gebäude, weil sie nicht allein spirituell kommuniziere. „Wir brauchen ein Zuhause für unsere Gemeinde. Auch unser Glaube braucht ein Haus“, beschrieb er das Angewiesensein der Christen.

 

Der Dekan warnte gleichzeitig vor einer „Allzuständigkeit“ der Protestanten, die es sich angewöhnt hätten den Bau der Kirche in der Welt selbst zu übernehmen. Das Wachstum der Kirche liege aber nicht allein an menschlicher Kraft und Schaffen, sondern an der Verheißung, dass Gott die Kirche erbaue. Er plädierte in seiner Predigt für ein Maß an evangelischer Gelassenheit, mit der Menschen in Dankbarkeit und Freude das Mögliche tun könnten, ohne dem Unmöglichen hinterherzulaufen.

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Pfarrerin Katharina Wegner singt mit Kindern aus der Gemeinde  

Der Familiengottes-
dienst war von den Pfarrern der Gemeinde, Katharina Wegner und Jens Georg, dem Chor, Posaunenbläsern und dem Streichorchester der Kreuzkirche gestaltet worden, - alle unter Leitung von Kantorin Petra Mohr. Kinder der Kindertagesstätte der Gemeinde – eine der größten in Wiesbaden – beteiligten sich mit Gesang und einer Präsentation eines „Hausbaus“.

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KV-Vorsitzende Christa Graff-Kirchen bekommt den Schlüssel
des neues Hauses überreicht.

Die  Vorsitzende des Kreuzkirchen-
vorstandes Christa Graff-Kirchen dankte allen Beteiligten am Bau. Sie hob das finanzielle Engagement der Evangelischen Gesamtgemeinde Wiesbaden hervor, ohne die das Vorhaben nicht hätte verwirklicht werden können. Die erste Frau des Gemeindevorstands bedauerte den Weggang von Pfarrer Jens Georg zum November des Jahres. Er wird eine andere Aufgabe in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernehmen. Den finanziellen Eigenanteil bezifferte Frau Graff-Kirchen auf 100.000 Euro. Knapp zwei Drittel hat die Gemeinde zwar schon gespendet bekommen, aber es fehle noch die Restsumme.

Der Bau neben der aus den 50iger Jahren stammenden Kreuzkirche, die ebenfalls noch renoviert werden soll, ist 600, das neue Pfarrhaus 250 qm groß (Bruttogrundfläche). Die Baukosten liegen bei netto 1,2 Millionen Euro. Nach Angaben der kirchlichen Bauleiterin Sonja Heyn ließ sich das Bauvorhaben auch deshalb wirtschaftlich gut umsetzen, weil die Kirchengemeinde auf ein Drittel ihrer ursprünglichen Grundstücksfläche verzichtete und die Gesamtgemeinde das Areal für den Bau von vier Stadthäusern verkaufte. Das bauliche Ensemble des neuen Baues haben die Architekten Zaeske + Partner ausgeführt

 

 
Abenteuerreise ins Land des Glaubens PDF Drucken E-Mail

Dekanat Wiesbaden stellt EKD- Initiative zu „Kirche der Freiheit“ vor
Wiesbaden, 1. Oktober 2012.  Der Wiesbadener Dekan Dr. Martin Mencke hat (am 1.10.) bei einer Pressekonferenz die von der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unterstützte Kampagne „Erwachsen glauben“ vorgestellt. Im Dekanat Wiesbaden wird es im Oktober und November sowie Anfang 2013 sieben Kursangebote unter dem Motto „Für die, die nicht alles glauben“ geben. Die kostenlosen Gesprächsabende richten sich an Jugendliche und Erwachsene, die auf der Suche nach dem christlichen Glauben oder nach Glaubensvergewisserung sind.

Es geht darum, so der Vorgesetzte von über 70 Pfarrerinnen und Pfarrern, Menschen in nichtkirchlicher Sprache in ihrer Religiosität anzusprechen. Die evangelische Kirche verstehe Glauben diskursiv.  Die Kirche habe dabei zugleich eine originäre Bildungsaufgabe.

Die für die Koordination verantwortliche Stadtkirchenpfarrerin Annette Majewski beschrieb bei der Vorstellung im „Kirchenfenster Schwalbe 6“ - einem sogenannten Kirchenladen -  die Situation am Beispiel von Anfragen nach Stille, nach Gott und nach Sinn. Oft seien es Kinder, die  Eltern nach dem  Glauben befragten. Bei Kircheneintrittsgesprächen berichteten die Erziehenden davon, wie schwer es sei über Gott oder über Glaubensdinge zu sprechen und tragfähige Antworten zu geben. Da der christliche Glaube in der Gesellschaft keineswegs mehr selbstverständlich sei, sollten die Kurse Neugier und Aufgeschlossenheit wecken. Im Kern gehe es um Ermutigung in ein Vertrauen auf Gott. „Wir sind herausgefordert, den Glauben verstehbar zu machen“, betonte sie.

Bea Ackermann, Pfarrerin in Wiesbaden-Auringen, sagte zu dem von ihr und dem Prädikanten Rüdiger Schaller geplanten Kurs ab kommendem November, er sei eine „Abenteuerreise in das Land des Glaubens“. Die Teilnehmenden könnten dabei erfahren, dass jeder in Glaubensdingen zweifeln dürfe und zugleich als Person wichtig genommen werde und es auch sei.

Zur Werbung für die Glaubenskurse hat das Dekanat 20.000 Flyer drucken lassen. In allen Kinos läuft ein kurzer Animationsfilm (Werbeclip). In Bussen von ESWE- Verkehr wird mit Plakaten, Prospekten und  Grafiken geworben.  In der City der Landeshauptstadt macht ein Megaposter an der Schwalbacher Straße auf die kirchliche Aktion aufmerksam. Die EKD finanziert das Vorhaben im Rahmen des Prozesses „Kirche der Freiheit“ zu etwa 75 Prozent. Weitere Information unter: www.kurse-zum-glauben.de

 
Neue Leiterin für Bildung in Hochheim eingeführt PDF Drucken E-Mail

Dekan Mencke und Pfarrer Fedler-Raupp führen Mitarbeiterin Ruth Huppert ein

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v.l. Ökumenepfarrer Klaus Endter, Präses Gabriele Schmidt, Dekan Martin Mencke, Bildungsreferentin Ruth Huppert, Pfarrer Martin Fedler-Raupp, Foto EKHN/Töpelmann

Wiesbaden, 23. September 2012. In einer feierlichen Segenshandlung in der Evangelischen Kirche in Hochheim am Main haben Dekan Dr. Martin Mencke  und Pfarrer Dr. Martin Fedler-Raupp am Sonntag (23.9.) die Diplom-Theologin Ruth Huppert in ihr Amt als Inhaberin der Fachstelle Bildung im Evangelischen Dekanat Wiesbaden eingeführt. Mencke lobte dabei die Kirchengemeinde. Sie zeichne sich durch Selbstbewusstsein, durch Kultur und Kunst aus. Deshalb passe die Einführungshandlung für die neue „Bildungsfrau“ gut in dieses Gotteshaus mit seinem überaus engagierten Kirchenvorstand.

In seiner Predigt ging der Dekan des Dekanats Wiesbaden auf die sinkende  Mitgliederzahl in der Kirchenregion ein, die aktuell bei 86.000 liegt. Die langsame Erosion von jährlich etwa einem Prozent – auch eine in den nächsten Jahren mögliche Pfarrstellenreduzierung  - sei eine Krise der Kirche, die verlange, nach der Kraft Gottes zu fragen. Nach christlicher Überzeugung schenke Gott einen Geist der Kraft, nicht der Furcht. Die Gemeinden könnten mit einem „Gottesbewusstsein“ leben, das aus der kirchlichen Depression herausführe.

Zuvor hatte Pfarrer Dr. Martin Fedler-Raupp die zahlreichen Gäste in der Kirche begrüßt und seine Freude zum Ausdruck gebracht, dass die Referentin in der Stadt am Main, die zum Dekanat Wiesbaden gehört, ins Amt komme.

Die neue Referentin für Bildung, die auch vor Ort das Thema stärken soll, bezeichnete der Dekan als eine wohl präparierte und promovierte Frau. Weisheit, Klugheit und einen blitzgescheiten Verstand bringe sie mit. „Ein Dialog mit den Menschen unserer Zeit muss mit Klugheit geführt werden“, bekräftigte Mencke und segnete Huppert für ihren Dienst. Segenworte sprachen auch der Ökumenepfarrer Klaus Endter und die Präses der Dekanatsynode Gabriele Schmidt.  

Frau Huppert ist 1977 in Bochum geboren, hat an der dortigen Universität sowie in  Marburg und Berlin Evangelische Theologie (Diplom) studiert, folgend auch „Jewish Studies“  am Leo-Baeck-College in London. In den letzten Jahren lehrte sie als Assistentin von Professor  Jürgen Ebach an der Ruhr-Universität Bochum und war Mitglied im Villigster Forschungsforum Nationalsozialismus, Faschismus und Antisemitismus.

Huppert wird in ihrer Aufgabe auch die Evangelische Stadtakademie Wiesbaden betreuen.

 

 
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