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Nauroder Kirche wird saniert PDF Drucken E-Mail

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70 Tonnen schweres Baugerüst verdeckt das Gotteshaus

Dach und Fassade der evangelischen Kirche in Wiesbaden-Naurod werden derzeit erneuert. Seit Anfang März ist die Nauroder Rundkirche komplett eingerüstet und verändert damit das Ortsbild enorm: Das 32 Meter hohe und knapp 70 Tonnen schwere Gerüst ist nicht an der Kirche befestigt, sondern steht frei und wird durch Zugbänder sowie an den Fußpunkten durch Wassertanks und Betonfundamente mit 40 Tonnen Ballastelementen gehalten. Somit werden Kirchenkuppel, Fundament und Pfahlgründung nicht mit zusätzlichem Gewicht belastet.

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Neue Pfarrerin in der Lukasgemeinde PDF Drucken E-Mail

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Anne Claus wurde von Propst Oliver Albrecht ordiniert

„Die Lukasgemeinde ist ein Haus von und für Menschen, in dem sich Räume und Orte öffnen, wo Gott uns nah kommen kann“ – so beschreibt Pfarrerin Anne Sophie Claus (im Bild 2. von rechts) ihre neue Gemeinde während des Gottesdienstes zu ihrer Ordination. Die 32-Jährige ist in der Evangelischen Lukasgemeinde in Wiesbaden-Biebrich die neue Pfarrerin und damit Nachfolgerin des Ehepaars Christiane und Gerhard Müller.

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Gesang und Stille füllen den Raum PDF Drucken E-Mail

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Feier der Nacht der Lichter in der Evangelischen Jugendkirche
Absolute Stille herrschte für sieben Minuten in der mit Kerzen geschmückten Evangelischen Jugendkirche Wiesbaden. 50 Menschen unterschiedlichsten Alters saßen schweigend, ins Gebet vertieft oder ihre Gedanken schweifen lassend, in den Kirchenbänken. Manche saßen auch auf ausgerollten Isomatten, die vor dem in Kerzenschein getauchten und mit langen von der Kirchendecke hängenden roten Stoffbahnen geschmückten Altar ausgebreitet waren. Sie alle waren gekommen, um an der Nacht der Lichter der Evangelischen Jugendkirche Wiesbaden und der Katholischen Jugendkirche Kana teilzunehmen.

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Künstlerin Berna Reale holt die deformierte Welt in die Bergkirche PDF Drucken E-Mail

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"Aschermittwoch der Künstler"

Hufgetrappel hallt durch den Kirchenraum. Mit strengem Blick sitzt die Frau auf einem blutroten Pferd und reitet durch fast menschenleere Stra­ßen. Gekleidet in eine schwarze Polizeiuniform und mit einem grotesk übergroßen Maulkorb im Gesicht – ein wuchtiges und verstörendes Symbol für Polizeigewalt, Machtmissbrauch und Willkürherrschaft. Es ist die Videoinstallation „Palomo“ der brasilianischen Künstlerin Berna Reale, die derzeit in der Bergkirche zu sehen ist (Foto: Jörg Remmer Müller).

„Berna Reale hat die deformierte Welt hier in die Kirche hineingetragen“, erklärt Bergkirchenpfarrer Helmut Peters und verweist auf den Titel der Schau: „Deformation“. Die Werke der Künstlerin verweisen auf das, was in Kirche und Welt nicht in Ordnung ist, was zerstörerisch und deformiert ist. Der Innenraum der Bergkirche tritt dabei in einen ausdrucksstarken Dialog zur kaputten Welt und zu ihrem Leiden.

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Das Projekt Willkommenspartner geht in die nächste Runde PDF Drucken E-Mail

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Interessierte gesucht
Kennengelernt haben sie sich vor rund zehn Monaten: Der Eine, pensionierter Lehrer, lebt seit Jahrzehnten in Wiesbaden, der Andere, IT-Experte, 32, ist aus Teheran nach Wiesbaden geflohen und spricht nur ein bisschen deutsch. So ungleich das klingen mag: Heute sind Arnulf Kunze und Alireza Pourkand Freunde. Zwei- bis dreimal pro Woche treffen sie sich, üben deutsch, kochen zusammen, unternehmen etwas, fahren auch schon mal zusammen weg. Für den 65-jährigen Pensionär hat sich durch den Kontakt zu dem jungen Iraner der Blick auf die Flüchtlingsdebatte in Deutschland verändert: „Plötzlich wird es persönlich, durch die Beziehung zu Alireza bekommt die gesellschaftliche Debatte für mich ein Gesicht.“ Für Kunze ist klar, dass Integration im Grunde nur so gelingen kann: „Man muss was tun und man muss sich öffnen, sonst klappt es nicht.“

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